Berufsbild

 

Erzieher und Erzieherinnen - was sie tun - was sie leisten:

Erzieher und Erzieherinnen tragen heute wie andere Pädagogen auch eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind in vielen Bereichen der Jugend - und Erziehungshilfe tätig und begleiten Kinder im Kindergartenalter in einer besonders sensiblen und prägenden Entwicklungsphase - andere Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenssituationen und Betreuungsformen. Erzieher und Erzieherinnen sind prägende Bezugspersonen, die sich ihrer pädagogischen Aufgabe stellen müssen, denn die Eltern vertrauen ihnen ihre Kinder an, und damit die Zukunft unserer Gesellschaft.

Diese pädagogische Aufgabe ist geprägt vom Wandel der Gesellschaft und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Familie und andere vielfältigen Lebensformen. Nicht unbedeutend ist die Tatsache, dass Kinder heute in einer Informationsmedien- und Konsumgesellschaft aufwachsen, mit pluralen, multikulturellen und individualisierenden Lebensformen.

Erzieher und Erzieherinnen brauchen eine kritische Aufgeschlossenheit und die Fähigkeit zum multikulturellen und religiösen Dialog.
 

Ausbildungswege

Die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik befähigt dazu, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben verantwortlich zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbständig tätig zu sein.
Nach einem mittleren Schulabschluss ist das einjährige Berufskolleg für Sozialpädagogik (1 BKSP) Voraussetzung für den Einstieg in die Fachschule für Sozialpädagogik.
 
Die klassische Ausbildung wird an der FSP Sancta Maria in Vollzeit angeboten:
Sie verbindet  zwei Schuljahre, in denen je 4 Schul- und einem Praxistag in der Woche stattfinden, mit einem anschließenden einjährigen Berufspraktikum. Insgesamt dauert die Ausbildung 3 Jahre.
 
Während des schulischen Teils der Ausbildung hast Du alle Schulferien. Er wird nicht vergütet, es gibt aber die Möglichkeit, elternunabhängiges Aufstiegs-BaFöG zu beantragen.
 
In der dreijährigen praxisintegrierten Ausbildung ist der Praxisanteil mit zwei Tagen pro Woche plus Praxis während der Schulferien von Anfang an höher. In allen drei Jahren findet an drei Tagen in der Woche Unterricht in der Fachschule statt. Die Ausbildung wird vergütet.