15.07.2025 |
Das einjährige Berufskolleg gestaltet in Gemeinschaftsarbeit Bilder zum Sonnengesang
Franziskus von Assisi lebte 1181 oder 1182 – 1226 in Assisi. Er war ein reicher Kaufmannsohn, beliebt bei der Jugend. Er feierte rauschende Feste, bis … ja bis er Gott begegnete. Er suchte nach dem Sinn des Lebens, nach Erfüllung nach Ursprung und Ziel. Er wollte dem Herrn dienen, nicht dem Knecht.
Er ging in die Stille – Er zog sich zurück und fand die Fülle des Lebens – GOTT:
den Gott der Liebe und des Friedens.
Er blieb nicht allein, er fand Gefährten, die zu ihm kamen, und den Weg des Glaubens und der Liebe zu Gott mit ihm gehen wollten.
Er war viel zu Fuß unterwegs um zu predigen, Gott zu loben und zu helfen, wo er konnte - zog sich aber immer wieder in die Stille und Einsamkeit zurück, um mit Gott vereint zu sein, und Kraft zu schöpfen.
Er wurde sehr krank. Man weiß u.a. von Magenleiden und Malaria – und einem schweren Augenleiden, dass man zur damaligen Zeit aber nicht heilen konnte. Fast total erblindet, dichtete er 1 Jahr vor seinem Tod den berühmten Sonnengesang, nicht weil er „nur“ die Schöpfung loben wollte, die Schönheit und Klarheit, sondern vor allem den Schöpfer aller Dinge:Gott.
Er nannte die Schöpfung Bruder und Schwester und die Erde: Mutter.
Im italienischen ist die Sonne männlich, da heißt es Bruder Sonne, Schwester Mond, Bruder Feuer, Schwester Wasser, Mutter Erde, Bruder Tod.
Unser Berufskolleg hat diesen Sonnengesang in Bilder umgesetzt. Sie sind eindrucksvoll, und so meine ich, gelungen.