Antidiskriminierungsworkshop im Berufspraktikum
03.07.2026 |
An unserer katholischen Fachschule für Sozialpädagogik ist es uns ein wichtiges Anliegen, zukünftige pädagogische Fachkräfte nicht nur fachlich, sondern auch in ihrer Haltung zu stärken.
Gerade in einer Zeit, in der Diskriminierung, Rassismus und gesellschaftliche Ausgrenzung wieder sichtbarer werden, braucht es Menschen, die sensibel handeln, Haltung zeigen und sich klar für Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen.
Als ausgezeichnete „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sehen wir darin einen zentralen Bildungsauftrag – besonders im Bereich der frühkindlichen Bildung. Kindertageseinrichtungen sind Orte, an denen Kinder früh erleben, wie Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander gelebt werden können. Pädagogische Fachkräfte tragen dabei eine besondere Verantwortung.
Aus diesem Grund fand für unsere Berufspraktikant*innen ein praxisorientierter Workshop zum Thema „Wie können wir diskriminierungskritische Haltung für den Kita-Alltag integrieren?“ statt.
Die Teilnehmenden haben ihre schulische Ausbildung zur Erzieher*in bereits abgeschlossen und erwerben nach ihrem Berufspraktikum im Juli die staatliche Anerkennung. Durchgeführt wurde der Workshop von zwei Trainerinnen des Mosaik Deutschland e. V..
Im Mittelpunkt standen Themen wie Diskriminierung, Intersektionalität, sensible Sprache und vorurteilsbewusstes Handeln im Kita-Alltag. Durch Reflexionsübungen, Rollenspiele und interaktive Methoden setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit ihrer eigenen Haltung sowie mit konkreten Handlungsmöglichkeiten in der pädagogischen Praxis auseinander.
Wir hoffen, dass unsere zukünftigen staatlich anerkannten Erzieher*innen diese Gedanken und diese Haltung mit in die Welt tragen: kritisch bleiben, Haltung zeigen und sich weiterhin für Menschenrechte, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Die Idee und Planung des Workshops entstand durch die Schulsozialarbeit unserer Fachschule, initiiert und organisiert von Dana Mengesdorf. Dankbar sind wir der Fachbereichsleitung Simone Butterer, die diesen Workshop unterstützt hat.
Sowie unserer Schulleitung Melanie Biniwersi, die immer wieder Raum schafft, damit wichtige Projekte und Aktionen wie diese ermöglicht und umgesetzt werden können. Diese Unterstützung und Wertschätzung bilden eine wichtige Grundlage für lebendige Demokratiebildung an unserer Schule.
Sowie unserer Schulleitung Melanie Biniwersi, die immer wieder Raum schafft, damit wichtige Projekte und Aktionen wie diese ermöglicht und umgesetzt werden können. Diese Unterstützung und Wertschätzung bilden eine wichtige Grundlage für lebendige Demokratiebildung an unserer Schule.
Ein besonderer Dank geht an die Volksbank Kraichgau Stiftung.
Nur durch ihre großzügige Förderung in Höhe von 1.000 Euro konnte dieser wichtige Workshop ermöglicht werden. Damit leistet die Stiftung einen wertvollen Beitrag zur demokratischen Bildungsarbeit und zur Sensibilisierung zukünftiger pädagogischer Fachkräfte.




