PIA 1 im Wald

06.11.2026 |

Vom 21. bis 23. Oktober 2026 verbrachte unsere Klasse spannende und lehrreiche Waldtage, bei denen wir den Wald mit all unseren Sinnen entdeckten und vielfältige pädagogische Angebote kennen lernen durften.

Das regnerische Wetter zeigte uns gleich zu Beginn, wie entscheidend die richtige Ausrüstung für einen Waldaufenthalt ist. Die Kleidung sollte dabei unbedingt wetterfest und warm sein, am besten nach dem „Zwiebelprinzip“. Am ersten Tag begleitete uns die Waldpädagogin Frau Vogt durch den Wald und machte uns auf die Veränderungen aufmerksam, die der Klimawandel mit sich bringt. Dabei lernten wir, wie wichtig es ist, mit offenen Augen durch den Wald zu gehen und auch den Blick nach oben zu richten, um mögliche Gefahren, insbesondere im Kronenbereich der Bäume, im Blick zu behalten. Vor allem ältere Buchen können durch Trockenheit geschädigt sein, wodurch das Risiko herabfallender Äste steigt. Daher sollten diese Bäume als Aufenthaltsorte gemieden und stattdessen jüngere Buchen oder Eichen bevorzugt werden. Außerdem schärften wir unsere Sinne, lauschten den Geräuschen des Waldes, beobachteten unsere Umgebung und spürten die Natur ganz bewusst. Verschiedene Spiele, Lieder und pädagogische Angebote zeigten uns, wie abwechslungsreich und lehrreich die Zeit im Wald gestaltet werden kann.
 
Am zweiten Tag stärkten wir unsere Teamfähigkeit, indem wir gemeinsam ein Waldsofa bauten. Dieses diente uns als zentraler Treffpunkt, an dem wir gemeinsam frühstückten und uns austauschten. Anschließend konnten wir in Kleingruppen eigene Unterschlüpfe gestalten. Dabei waren Zusammenarbeit, Kommunikation und Kreativität gefragt. Wir lernten Verantwortung zu übernehmen, verschiedene Rollen im Team einzunehmen und diese zu reflektieren.
 
Am dritten Tag lernten wir verschiedene musikalische und rhythmische Angebote kennen und probierten uns im Schnitzen aus. Besonders spannend war es, mit geschlossenen Augen an einem Seil entlang durch den Wald zu gehen. Dabei mussten wir uns auf unsere Sinne verlassen und darauf vertrauen, den Weg sicher zu finden. Diese Erfahrung zeigte uns, wie wichtig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist und wie man durch solche Herausforderungen sein Selbstvertrauen stärken kann.
 
Die Waldtage haben uns viele neue Eindrücke und Ideen mitgegeben und gezeigt, wie vielseitig und wertvoll die Natur für die pädagogische Arbeit mit Kindern ist.
 
Verfasst von: Stephanie Somann, Elisabeth Tischer, Giulia Cirigliano & Antonia Weiß